Das Aufleuchten der Check-Engine-Leuchte löst oft Befürchtungen vor teuren Reparaturen und einem Besuch in der Werkstatt aus. Viele Autofahrer sehen sich jedoch mit dieser Situation konfrontiert, obwohl der Motor einwandfrei funktioniert. Die Ursache dafür ist manchmal ein einmaliger Fehler, der im Steuergerät gespeichert ist. In bestimmten Fällen kann die Meldung selbst gelöscht werden, bevor eine vollständige Diagnose durchgeführt wird.
Die Kontrollleuchte „Check Engine” ist Teil des OBD-Systems, das den Betrieb des Motors und der Abgassysteme kontinuierlich überwacht. Ihre Aufgabe ist es, festgestellte Unregelmäßigkeiten zu signalisieren, nicht jedoch, einen bestimmten Schaden anzuzeigen. Das gleiche Symbol kann sowohl kleinere Störungen als auch Fehler anzeigen, die eine Reparatur erfordern. Aus diesem Grund sollten Fahrer wissen, wann ein Fehler einfach gelöscht werden kann und wann eine Computerdiagnose erforderlich ist.
Die Check-Engine-Leuchte kann auch ohne schwerwiegende Störung aufleuchten. Meistens sind dafür vorübergehende Störungen der Systeme verantwortlich

Häufig führen vorübergehende Unregelmäßigkeiten im Betrieb des Fahrzeugs zum Aufleuchten der Kontrollleuchte. Dies können Feuchtigkeit in der elektrischen Anlage, verrostete Kontakte, ein kurzzeitiger Spannungsabfall oder ein vorübergehender Fehler eines der Sensoren sein. Es kommt auch vor, dass die Check-Engine-Leuchte nach dem Tanken von minderwertigem Kraftstoff aufleuchtet. In solchen Fällen wird die Fehlermeldung vorübergehend gespeichert und muss nicht unbedingt einen dauerhaften Motorschaden bedeuten.
Durch Abklemmen der Batterie kann der Fehler ohne Computer gelöscht werden. Diese Methode gilt vor allem für ältere Fahrzeuge

Eine der einfachsten Methoden zum Löschen der Check-Engine-Leuchte ist das Abklemmen des Minuspols der Batterie. Damit die im temporären Speicher gespeicherten Fehler gelöscht werden, sollte die Batterie etwa fünfzehn bis dreißig Minuten lang abgeklemmt bleiben. Nach dem erneuten Anschließen wird der temporäre Fehlerspeicher gelöscht und die Kontrollleuchte kann erlöschen. In neueren Fahrzeugen, die mit einer umfangreichen Elektronik ausgestattet sind, werden viele Fehler bis zu ihrer Behebung im Speicher des Steuergeräts gespeichert, weshalb diese Methode manchmal unwirksam ist.
Die OBD-Schnittstelle ermöglicht das Auslesen und Löschen des Fehlers. Das Löschen der Meldung ist nicht gleichbedeutend mit der Behebung des Fehlers.
Eine Alternative zum Zurücksetzen der Batterie ist die Verwendung einer einfachen OBD-Schnittstelle und einer Smartphone-App. Mit dieser Lösung kann der im Motorsteuergerät gespeicherte Fehlercode ausgelesen und die Meldung vom Armaturenbrett gelöscht werden. Auf diese Weise erhält der Fahrer Informationen über die Ursache für das Aufleuchten der Check-Engine-Leuchte. Wenn die Anzeige erneut erscheint, muss eine Werkstatt aufgesucht und das eigentliche Problem behoben werden.